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Warum mehr als 10.000 Fans dieses GFL-2-Spiel schauen
Ostderby: Warum mehr als 10.000 Fans dieses GFL-2-Spiel schauen
Die Leipzig Lions reisen am kommenden Wochenende zum Topfavoriten an die Ostsee – und dieses Duell ist alles andere als GFL-2-Alltag.
Wenn die Lions bei den Rostock Griffins antreten, wartet die wohl eindrucksvollste Atmosphäre der gesamten Liga. Vor der gewaltigen Kulisse des Rostocker Ostseestadions steht den Sachsen das lauteste und stimmungsvollste Spiel der Saison bevor.
Für die Leipzig Lions wird diese Begegnung zu einer echten Reifeprüfung – sowohl mental als auch sportlich.
Eine Herausforderung auf und neben dem Feld
Nach drei Spieltagen stehen die Leipziger mit einer 1:2-Bilanz auf Rang fünf der Nordstaffel und mussten zuletzt zwei knappe Niederlagen hinnehmen.
Bereits in Elmshorn zeigten die Lions, dass sie sich vor keinem Gegner der Liga verstecken müssen. Umso schmerzhafter war der Dämpfer am vergangenen Wochenende: Bei der hauchdünnen 28:29-Heimniederlage gegen die Hamburg Pioneers fehlten am Ende nur wenige Nuancen zum Erfolg.
Um im Ostseestadion bestehen zu können, gilt es nun vor allem, die eigenen Fehler abzustellen. Nur mit maximaler Konzentration und mentaler Stärke kann das Spektakel in Rostock gelingen.
Vor über 10.000 Zuschauern wartet auf die Lions nicht nur ein Gegner, sondern die beeindruckendste Kulisse der gesamten GFL 2.
Der Favorit von der Ostsee
Angesichts der Kaderqualität und des riesigen Stadions im Rücken gehen die Rostock Griffins als klarer Favorit in die Partie.
Die Kulisse im Ostseestadion soll für die Gastgeber auch in diesem Jahr zu einem entscheidenden Heimvorteil werden – und auch auf dem Rasen wartet eine gewaltige Aufgabe auf die Lions.
Die Rostocker Defense wird von einem echten Schreckens-Duo angeführt. Linebacker Austin Wood, der mit 15 Tackles zu den Top-Verteidigern der Liga zählt, bildet gemeinsam mit ELF-Rückkehrer Ben Baierl ein massives Bollwerk gegen das gegnerische Laufspiel.
Auch offensiv verfügen die Griffins über enorme Qualität. Runningback Ryan Gomes und Wide Receiver Jaeden Lewis gehören zu den explosivsten Playmakern der Liga und konnten in den ersten Saisonspielen bereits mehrfach für spektakuläre Raumgewinne sorgen.
Gelingt es den Leipzigern nicht, diese beiden Akteure zu kontrollieren, droht ein langer Abend an der Ostsee.
Die Chance des Außenseiters
Genau in dieser Underdog-Rolle könnte jedoch die große Chance für die Sachsen liegen.
Die Lions reisen mit viel Motivation nach Rostock und wollen nach zuletzt zwei knappen Niederlagen endlich wieder einen Sieg einfahren.
Dass Leipzig über die nötigen Waffen verfügt, um auch einen Favoriten zu ärgern, zeigen die aktuellen Leistungen einzelner Spieler.
Runningback Jayden Sullins präsentierte sich zuletzt gegen Hamburg in starker Form, erlief über 80 Yards und zählt aktuell zu den besten Return-Spezialisten der Liga.
Auf der anderen Seite des Balls sorgt Cornerback Malachi Ruffin weiterhin für Schlagzeilen. Mit seiner jüngsten Interception setzte er sich an die Spitze der Liga-Statistiken und entwickelt sich zunehmend zu einem der gefährlichsten Ballhawks der GFL 2.
Mit Jayden Sullins und Malachi Ruffin verfügen die Lions über zwei Unterschiedsspieler, die jederzeit ein Spiel drehen können.
Wenn das Flutlicht angeht
Wenn am Samstagabend das Flutlicht im Ostseestadion eingeschaltet wird, spielen Tabellenstände und Prognosen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Dann wollen die Leipzig Lions beweisen, dass sie auch vor der lautesten Kulisse der Liga einen kühlen Kopf bewahren können.
Für die Rostock Griffins geht es darum, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Für die Lions bietet sich die Chance auf ein echtes Ausrufezeichen in der GFL 2.
Kickoff im Ostseestadion ist am Samstag um 18:00 Uhr.