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Cheerleader Zeitreise …

Cheerleader Zeitreise …

Ein „Cheer“-verrücktes Jahr neigt sich dem Ende zu und wurde gekrönt mit der Abschlussfahrt nach Dresden zum Xmas Cup. Das Jahr 2018 hielt für uns viele Überraschungen bereit, zwei neue Teams konnten fest in die Abteilung Cheerleading integriert werden. Fünf Coaches haben zwischen Schule, Beruf, Training, Sideline, Auftritten und Meisterschaftsstress ihre C-Lizenz in Cheerleading erfolgreich abgeschlossen.

Neue Mädchen kamen, andere gingen. Ein neues Präsidium nahm seine Arbeit auf und wie gewohnt haben wir fleißig wir auf unsere Ziele hintrainiert.

Mit dem Ende der Sommerferien begann die heiße Trainingsphase für den einen Tag – den 08.12.2018. Das Verletzungspech schlug bei den Princesses of Lions hart zu und so fiel das erste Team für den X-Mas Cup aus. Da waren es nur noch Vier.

Mit jeder absolvierten Trainingseinheit wurde es klarer, dass die Zeit rast und es noch so viel zu verbessern gab. Anfang November traf das Unglück die Little Lionees – Topflyer Annica stürzte von der Pyramide und verletzte sich an der Schulter. Bedeutete dies das Aus fürs Team? Mehrere Telefonate und gute Überzeugungsarbeit bei den Eltern holten Flyer Marissa zurück auf die Matte. Aber wird es Marissa innerhalb eines Monats schaffen das Training der letzten 2 Monate aufzuholen? Wir werden es sehen.

Am Samstag, den 08.12.2018 sollte sich zeigen, wie viele Fortschritte wir in den letzten Monaten gemacht haben. Um 07:15 Uhr stiegen 79 Aktive, Betreuer und Coaches in die Busse, um Richtung Dresden, Margonarena, zu fahren. Die Vorbereitung für Haare und Make-Up liefen bereits im Bus auf Hochtouren. Kleine Meisterschaftsgeschenke an Coaches und Aktive wurden verteilt. Es wurde aufgeregt geschnattert und alle waren neugierig, was der Tag am Ende bringen wird.

Check-In war um 09:30 Uhr. Nach der Erwärmung ließ eine letzte Probe für alle Teams auf gute Ergebnisse für die Matte hoffen. Schnelles Essen und dann ab in die Kostüme.

Das erste Team des Tages waren die Cheeky Lionettes. Noch etwas verhalten war die Fanbase der Leipzig Lions mit 150 mitgereisten Eltern, Freunden, Omas/Opas, Tanten und Geschwistern.

12:25 Uhr – der Tunnel, nervöse Coaches und die Anmoderation „Ab auf die Matte“… Es wurde ein schönes und abwechslungsreiches Programm gezeigt. Das Team war gut aufgestellt, hochmotiviert und voller Vorfreude endlich die Matte und die Herzen der Zuschauer und der Jury zu erobern. Die wenigen Drops und kleinen Fehler konnten hervorragend mit viel Spirit ausgeglichen werden. Nach 02:30 Minuten waren die Coaches zufrieden, nur die Aktiven verließen die Matte mit gemischten Gefühlen zwischen Glück und Enttäuschung.

Nach einer kurzen Entspannung ging es für uns weiter mit den Tiny Lionees – 12:40 Uhr. Die Mädchen sind zwischen 05 und 11 Jahren und es war ihre erste große Meisterschaft.

Aufgrund des fehlenden Trainings auf einer großen Wettkampfmatte mangelte es am Anfang auf dem 12 × 12 m Läufer ein wenig an Orientierung für das kleine, aber fein besetzte Team. Mit Hilfe der Coaches konnte dieses Problem gelöst und ein sauberes Programm gezeigt werden. Großes Lob der Jury für die schönen Räder…

Langsam stieg die Nervosität der Pretty Lionees und Ihrer Coaches, denn 13:30 Uhr ging es für sie um die wichtigsten 02:30 Minuten. Die neuen Bodys glänzten im Scheinwerferlicht und die Augen der Coaches wurden feucht; auch hier ging es nicht ganz ohne Fehler vor allem im Timing Cheer vonstatten. Die Stunts standen und die Pyramide war solide gebaut. Die Aufregung war den Kleinen nicht anzusehen und sie zeigten ein schönes rundes Programm.

Das Schlusslicht des Tages aus Lions Sicht bildeten die Little Lionees. Sie durften kurz vor 14:30 Uhr in den Tunnel. Die Nervosität war hier am größten – vor allem mit Hinblick darauf, dass nicht einmal einen Monat davor der Topflyer verletzungsbedingt gewechselt werden musste. Die Lautstärke des Löwengebrülls fand hier ihren Höhepunkt. Auch wenn nicht alles glatt lief, konnten die Mädels glücklich, mit ein paar Tränen in den Augen Ihren Coaches in die Arme fallen.

Nun hieß es wieder spannendes Warten auf die Siegerehrung der Pee Wee Teams: die Zeit wurde mit Shopping und Essen vertrieben, bevor es um 16:20 Uhr zum verdienten Einlauf und um die begehrten Pokale für tolle Leistungen ging.

Peewee Level 0 – 4 Mannschaften waren angetreten und mit 5,49 Punkten erreichten die Tiny Lionees und Ihre Coaches den 4. Platz. Kein Grund für Tränen oder Traurigkeit, denn die Drittplatzierten lagen mit nur 0,81 Punkten vor uns.

Peewee Level 1 – mit 8 Mannschaften somit das größte Starterfeld und mit 6,41 Punkten ein solider 6. Platz. Wie eng es in der Platzierung zuging zeigt der Abstand zu den Drittplatzierten mit nur 0,41 Punkten Abstand. Somit können wir auch hier mit Stolz sagen: Es ist ein guter Platz, über den wir uns sehr freuen.

Peewee Level 2 – 4 Teams waren am Start mit einem starken Starterfeld aus Riesa, Pirna und Dresden. Hier konnten wir uns mit 5,84 Punkten das Siegertreppchen mit Platz 3 erkämpfen und in Hinblick auf die Vorgeschichte unglaublich stolz auf das Team sein, auch wenn der Abstand zu den Zweitplatzierten mit 1,98 Punkten Unterschied mega groß erscheint.

Siegerehrung Teil 2 – Juniors, Seniors und Eltern

18:50 Uhr – der 7. Xmas Cup neigte sich dem Ende, die Reihen in der Fanbase hatten sich bereits stark gelichtet, ein Großteil der Eltern sind mit Ihren kleinen geschafften Löwinnen abgereist, der kleine Rest feierte die Cheeky Lionettes beim Einlauf.

Der DJ spielt, nachdem alle an der Matte saßen, das Weihnachtslied „Weihnachten in Familie“ – wie passend, denn hier war die große Cheerleader Familie aus Leipzig, Chemnitz, Dresden, Pirna, Plauen usw. zusammengekommen, um gemeinschaftlich Ihrem Hobby zu frönen.

Es wird ernst – Junior Level 3. 5 Teams hatten sich auf die Matte gewagt und Ihr Bestes gegeben. Am Ende ein starker 3. Platz mit 6,65 Punkten und doch waren sie enttäuscht, hatten sich Platz 2 erhofft – trennten sie doch nur 0,28 Punkte vom 2. Platz. Keine noch so schönen Worte der Coaches  konnten die Mädels trösten.

In der Kabine erwartete die Mädels und Ihre Coaches eine weitere schlimme Nachricht: Flyer Jenny muss verletzungsbedingt bis zur Regio 2019 kürzertreten, ihre Zukunft als Aktive steht in den Sternen. Jetzt wo das Team zusammengewachsen ist, wäre jeder Verlust schmerzlich.

Die Heimreise war eher ruhig, da der Rest der verblieben angereisten Truppe in einen Bus passte. Jeder hing seinen Gedanken nach, die Coaches zwischen stolz und glücklich sein, aber auch an der Planung für die Regio 2019 am 16.03.2019. Die Aktiven mit den Gedanken an das Geschehene oder schlafend vor Erschöpfung vom langen, aufregenden Tag.

Das Fazit der Abteilungsleitung: den Anschluss an die Topteams haben wir geschafft, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns.

Danke an Geißler Reisen, das Präsidium und allen Unterstützern.

Gemeinsam erfolgreich: One Team. One Family. #lionsterritory

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